Das Projekt ZAP
Im Auftrag von Frau Regierungsrätin Regine Aeppli hat das Mittelschul- und Berufsbildungsamt das Projekt „Zentrale Aufnahmeprüfung an die Zürcher Mittelschulen“ (ZAP) gestartet.
Das Ziel des Projekts ist die Sicherung der Qualität der Aufnahmeprüfungen. Es geht dabei um mehr Vergleichbarkeit der Ergebnisse, um mehr Zuverlässigkeit der Prüfungen und darum, die Potenziale der Schülerinnen und Schüler verlässlicher abschätzen zu können.
In der ersten Phase des Projekts werden die Aufnahmeprüfungen im Kanton vereinheitlicht (Aufgabenstellung, Korrektur und Benotung), welche bisher regional verschieden waren. Dies beginnt mit den Aufnahmeprüfungen an die Langgymnasien im Mai 2007.
In einer zweiten Phase, beginnend Mai 2008, sollen neue Prüfungselemente versuchsweise erprobt werden. Sie werden zu den bisherigen Prüfungsteilen Sprachen und Mathematik hinzukommen. Angestrebt wird ein fachfreier Testteil, der die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten für das Bestehen der Mittelschule und der anschliessenden Ausbildungen prüft. Über den Einbezug in die Selektion wird erst nach der Erprobung und Auswertung entschieden.